Die „schul.cloud“

Diesen Donnerstag, den 1. Februar 2018, hat sich unsere Gruppe vom Seminarkurs auf die Messe „LearnTec“ in Karlsruhe begeben. Allgemeine Informationen und meine Erwartungen an die Messe habe ich bereits in diesem Blogbeitrag veröffentlicht.

Auf der Messe haben wir mit einem Vertreter des „schul.cloud“-Service gesprochen. Ich möchte dir in diesem Blogbeitrag diesen Service erklären, damit du anschließend weißt, wie Lehrer und Schüler digital kommunizieren können, ohne dabei gegen die deutschen Datenschutzgesetze zu verstoßen.


Die „schul.cloud“ ist ein Messenger und eine digitale Dateiablage zugleich. Dies alles erfolgt in einem schulinternen System und kann sowohl von Schülern als auch von Lehrern kostenlos genutzt werden. Jeder Benutzer meldet sich dafür mit der eigenen E-Mail-Adresse und einem Passwort an.


schul.cloud_chat-vorschau

Der Messenger funktioniert dabei ähnlich wie WhatsApp: Es gibt Einzelchats und Gruppenchats, die als „Channels“ gekennzeichnet werden. Lehrer und Schüler können darüber chatten.

Die Dateiablage der „schul.cloud“ ist ähnlich gestaltet wie „Dropbox“. Die Lehrer können Dateien in Ordnern sortieren und an eine Klasse oder an einzelne Schüler schicken.

schul.cloud_dateiablage-vorschau

Bei diesen Dateien kann es sich um Audiodateien, Videos oder Arbeitsblätter handeln. Wenn die Schüler mit ihrem Smartphone eine Internetverbindung haben, werden ihnen neue Nachrichten mit einer Push-Mitteilung auf ihrem Smartphone angezeigt. Für die Lehrer ist es möglich zu sehen, wer die Nachricht empfangen und gelesen hat.


Mit diesem Angebot folgt „schul.cloud“ den Bundes- und den Landesdatenschutzgesetzen. Deshalb dürfen der Messenger und die Dateiablage auch innerhalb einer Schule, also sowohl zwischen Schülern und Lehrer, wie auch zwischen Lehrern untereinander, genutzt werden. Dies macht die „schul.cloud“ auch so einzigartig, da die Konkurrenz, wie zum Beispiel „WhatsApp“, rechtlich gesehen nicht für die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern genutzt werden darf.


Ergänzend zum kostenlosen „schul.cloud“-Service wird der „schul.cloud pro“-Service  mit folgenden Funktionen angeboten:

  • Kalenderfunktion, mit welcher persönliche Termine, Klausurtermine und öffentliche Termine der Schule in den jeweiligen Kalendern eingesehen und eingetragen werden können.
  • Ressourcenverwaltung, mit der Lehrer einzelne Räume (Bsp: Computerraum), iPad-Koffer, oder Beamer-Koffer im Voraus für ihren Unterricht reservieren können.
  • Einbindung der Eltern, damit sie den Schulalltag ihres Kindes leichter organisieren können. Die Eltern können die Kalendereinträge, die ihr Kind betreffen, anschauen und bei Bedarf (z.B. Krankheit, Arztbesuch) ihr Kind als abwesend melden. Die Lehrer, bei denen das Kind Unterricht hat, bekommen eine direkte Information, dass der Schüler nicht am Unterricht teilnehmen kann.
  • Automatische Aktualisierung der Schülerkartei, die eine aufwändige manuelle Überarbeitung der Schülerdaten bei Änderungen (z.B. neue Jahrgänge, Schulwechsel) überflüssig macht.

Da in vielen Schulen die Internetkapazität sehr gering ist, kann es mit dem Einsatz der „schul.cloud“ zu Internetausfällen kommen, wenn große Dateien von den Lehrern an die Schüler versendet werden und viele Schüler in der Schule diese gleichzeitig herunterladen wollen. Dafür hat „schul.cloud“ eine Lösung gefunden, die sie „schul.serv“ nennen.

schulcloud-schul.serve
Schul-Server: „schul.serv“

Die Datei, die der Lehrer den Schülern bereitstellen möchte, wird zum Download sowohl auf den internen Schul-Server: „schul.serv“ geladen, wie auch parallel auf die „schul.cloud“.

Der Vorteil von „schul.serv“ ist, dass das System die Schüler erkennt, die im Internetnetzwerk der Schule angemeldet sind. Diese können dann auf die Dateien vom „schul.serv“ zugreifen, was eine deutlich geringere Internetbandbreite benötigt, als der Download von den externen „schul.cloud“-Servern.

Die „schul.cloud“ wird ausschließlich genutzt, dass Schüler von zuhause aus ebenfalls auf die Dateien zugreifen können. Dies erleichtert das Nachholen von verpassten Unterrichtsstunden oder auch das Verschicken von Arbeitsblättern als Vorbereitung für die nächste Stunde.

„schul.serv“ stellt damit eine zukunftsweisende technische Unterstützung für digitalen Unterricht bereit, die bereit für ihren Einsatz an Schulen ist.

Was hältst du von diesem Service für Schulen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Bis bald
Deine Bananenkanone 🙂


Bildquelle: schul.cloud

Ein Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s